Monatsarchiv: August 2009

CITO – cache in trash out – Mach mit!

Gestern, währende der Bewältigung der E-Mail Flut, haben mich zwei nette Kollegen, auf einen Bericht (Spiegel) aufmerksam gemacht.

Innerhalb des Artikels, mit der reißerischen Überschrift „GPS-Schnitzeljagd verärgert Umweltschütze“, beschäftigt sich der Autor mit der zunehmenden Belastung der Natur, die durch die GeoCache Gemeinde verursacht wird.

Hier Auszüge:

[…] Rund 1400 dieser „T5er“ – also Verstecke, die aufgrund der Geländegegebenheiten extrem schwierig zu erreichen sind – soll es inzwischen in Deutschland geben, sagt der erfahrene Geocacher Erik Zenkner.
Allmählich werde das zu einer deutlichen Belastung für die Natur, sagen Kritiker. „Es ist erwiesen, dass sich die Fledermausquartiere durch Geocaching verändern“, sagt Dieter Hoffmann vom baden-württembergischen Verband der Höhlen- und Karstforscher. […]*

Und:

[…] „Leider werden viele Höhlen, in denen Fledermäuse hängen, auch während der Schutzzeiten im Winter aufgesucht.“ Er kenne sogar Beispiele, wo Fledermausquartiere von Geocachern verstopft wurden, indem dort Verstecke deponiert wurden. […]* Muss das sein?

Deshalb:

Rufen immer mehr GeoCacher  zu gemeinsamen Aktionen auf, der ich mich gerne anschließe. Ihr hoffentlich auch. 😉

Das Projekt CITO, Cache rein, Müll raus, fordert die Community zu einem umweltbewussterem Verhalten auf und zeigt zaghafte Annäherungen zwischen Naturschützern und GeoCachern.

[…] In der Gutenberger Schauhöhle bei Lenningen (Kreis Esslingen) haben Geocacher und Naturschützer kürzlich demonstrativ gemeinsam aufgeräumt. „Wir möchten den Geocachern auf diese Weise die Empfindlichkeit von unterirdischen Ökosystemen nahebringen“ […]*

Ich persönlich halte diese Aktion für sehr gelungene, denn erst die intakte Natur, mit all seinen Schönheiten, macht unser Hobby zu dem was es ist, einfach nur spannend und toll.

Extrem Cacherin bin ich natürlich nicht, deswegen vermag ich nicht beurteilen, wie sich die Höhlenlandschaft durch unser Hobby nachteilig verändert hat, aber ich hoffe, es handelt sich um einen Trend, der schnell sein Ende findet!

So verbleibt mir nur zu sagen, dass meine Erfahrungen, als „normale“ GeoCacherin zumindest in Punkto Unrat im Wald,  rein positiver Natur sind und auch waren. Denn Müll in, um oder in der Nähe von den Verstecken, habe ich so gut wie nie beobachtet. Und das ist gut so!

In diesem Sinne, haltet unsere Natur im Einklang, ich tue es auch! Und verbreitet diese Kunde 😉



*Quelle: Spiegel Online, Aug.09

Lese auch,bei den Genusscachern einen interessanten Beitrag dazu.

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Ein Jahr und ein Tag Martinas Cache News Weblog!

Wer hätte das gedacht, aber mein Blog ist exakt 1 Jahr und 1 Tag alt.
In dieser Zeit hat sich hier einiges getan, so das ich Euch heute ein wenig mit Statistik versorgen möchte 😉

Der erste Eintrag, das waren noch Zeiten, als keiner hier mit las 😉 Aber aufgegeben habe ich deswegen nicht. Irgendwie hält man die Gedanken ja nicht nur für andere vor, sondern in erster Linie für sich selbst. Sozusagen für später, wenn das Greisenalter ruft 🙂

Da ist es doch nett, in den guten alten Zeiten zu stöbern und das Erlebte Revue passieren zu lassen.

Mit ein Grund, warum ich zu 90% lokal auf meinem Rechner schreibe und dann in WP übertrage. Denn, ob es meinen Blog in gefühlten 50 Jahren noch gibt, weiß ja keiner.

Doch zurück zur Statistik 🙂

Am 23 August ging er an den Start, mein Blog. Mein treuster Leser zu dieser Zeit, mein Freund und sonst fast niemand, kicher.

Dann irgendwann wurden Gerd, Nila, NiraK, Andrea, Mo-Cacher und Schaps und die ersten GeoCacher, auf mein Geschreibsel aufmerksam und der „Laden begann zu rollen“

Die Kommentare häuften sich, ich musste zurück kommentieren, kannte ich ja nicht und mich erst einmal mit der Blogosphäre vertraut machen.

Durch das Kommentieren auf anderen Blogs und den Eintrag in ein themenspezifisches Blogverzeichnis, wurden immer mehr Leser auf mich aufmerksam, so das ich innerhalb eines Jahres, auf eine stattliche Anzahl von 21,098 Seitenaufrufen* gekommen bin.

Top 10 Artikel

‚Bin Ich = 1.489  Aufrufe**
Erster Fund = 678 Aufrufe
Fotos = 562 Aufrufe
FA Q = 506 Aufrufe
Teurer GeoCache Großeinsatz? = 436 Aufrufe
Interessantes Cache Behältnis! = 412 Aufrufe
Deutschlands erster GeoCache = 411 Aufrufe
Deutschland Dein GeoCaching Land! = 392 Aufrufe
Volle Nano Cache Logbücher = 382 Aufrufe
Für helle Köpfe – der EAN 13  GeoCache! = 339 Aufrufe

Top 3 Suchbegriffe, Traffic über Google

nano logbuch, petling, cache …

Anzahl Artikel = 102*
Anzahl Kommentare = 579*
Durchschnittliche Anzahl Tages – Besucher = 77

Top 10 Referer

news.geocaching-portal.com/geocaching…2.757
news.geocaching-portal.com/geocaching…686
blogsalongtheroute.de 461
WordPress Dashboard 350
de.wordpress.com 170
abnehmen.t-online.de 163
news.geocaching-portal.com113
google.com/reader/view 81
kerstinnaeht.wordpress.com 63
geocaching.com/track/details.aspx?gui…

Soweit ich mich erinnere, war ich mindestens einmal auf Platz 1, mit einem angesagtesten Blogbeitrag auf der WP.com Präsenz, Stolz!

Angesagtester Blogbeitrag - WordPress

Angesagtester Blogbeitrag - WordPress


Und sehr oft mit einem Artikel unter den angesagten Top Hundert. Hier im Bereich zwischen Platz 2 bis 52.

Zu Guter Letzt, eine Person zum GeoCaching gebracht, nämlich die liebe Kerstin, die nun nicht mehr nur die Nähnadel schwingen lässt, sondern auch die Kompassnadel in Wallung versetzt.


Ob diese Statistik, für einen einjährigen Blog nun gut ist oder nicht, ist für mich nicht so ausschlaggebend, denn ohne Euch, meine treuen Leser, ob alt oder neu, wäre dieser Blog nur halb so schön!

In diesem Sinne, Danke Euch, lieben Gruß, Martina


* Stand: 23. August 2009, 14:43 Uhr
* das lese ich auch meist zu erst auf einem Blog, irgendwie möchte man doch wissen, wer hinter selbigen steht 😉

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Greenwichpark – London Cache

Nun —, nach meinem Trip durch Großbritannien, präsentiere ich Euch nach und nach meine kleine bescheidene Auswahl an gefundenen Caches 🙂

Starten wir mit meinem einzigen GeoCache in London, die mit 7.512.400 Menschen (2006) bevölkerungsreichste Europäische Großstadt.

Allein diese Tatsache beunruhigte mich ein wenig, mit welchem der ca. 20688 London Caches bloß beginnen?

Die wenigen Tage vergingen und ich hatte immer noch keine Wahl getroffen, bzw. unser Weg führte uns nicht zwingend zu einem Cache, der sich lohnte geborgen zu werden. Oder aber die Menschenmassen waren so groß, das ein Suchen unmöglich machte.

Camden Market - London

Camden Market - London

So wählten wir einen Cache in Greenwich aus. Denn dieser bekannt Stadtteil, im Südosten von London, sollte besonders reizvoll sein.

Greenwich Park - London

Greenwich Park - London


Dem kann ich mich nach dem Besuch nur anschließen. Die traumhafte Kulisse vom Berg im Greenwich Park aus, ist sehr beeindruckend.

Greenwich Park - London - Blick vom Berg

Greenwich Park - London - Blick vom Berg

An diesem Tag, wie die meiste Zeit unseren Urlaubes, war es sehr warm. Somit zog ich alleine los, wenigstens einen GeoCache der 11er Serie zu finden. Insgesamt waren 3 der Serie im GPS programmiert und ich folgte der Kompassnadel.

Aber so sehr ich mich auch bemühte, es sollte nicht klappen. Aus irgend einem Grund reagierte mein GPS Empfänger empfindlich. Mal schickte er mich in die eine, mal in die andere Richtung.

Langsam war ich genervt, denn auch hier, wie überall in London, strömten die Menschenmassen in alle Richtungen aus.
Nicht gerade ideal für eine GeoCacherin aus Germany 🙂

Trotzdem gab ich nicht auf. In etwa konnte ich zumindest einen Cache, anhand des Hinweises doch wenigstens erahnen. Ich musste eigentlich schon daran vorbeigegangen sein…

Nach einigem Zöger, sprach ich einen Einheimischen an, erklärte Ihm kurz meine Situation (GeoCaching etc.) und erkundigte mich nach einem bestimmten Ort.

Dieser nette junge Mann führte mich auch brav dort hin und verabschiedete sich bei Ankunft höflich, lol.

Doch auch hier lag der Cache nicht, das wusste ich schnell…

So gab ich es erst einmal auf und suchte meinen Liebsten in dem gefühlten 10.000 Menschenstarkbesuchten Park. Keine leichte Aufgabe.

Auf dem Weg dort hin, traf ich auf weiter GeoCacher, die sich leicht an Ihrem GPS erkennen ließen und erkundigte mich nach dem Stand ihrer Funde.
Sie hatten natürlich bereits alle 11 Caches der Serie GC1HWEN und ich hatte keinen 😉
Dennoch gelang es mir letztendlich doch noch einen, der drei favorisierten Greenwich Caches zu finden.

Micro - GeoCache - Greenwich Park - London

Micro - GeoCache - Greenwich Park - London


Ich bin soooooo glücklich —, mein erster und einziger London Cache ist verbuchen!

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Erster Cache – Neue Heimat!

So, nun ist es soweit. Ich präsentiere Euch heute meinen allerersten Fund.
Wenn ich mir dabei die Fotos in Erinnerung rufe, rieche ich noch förmlich die gute Landluft. Eine Mischung aus frisch gemähtem Gras, Hausmacher Wurst und Jauche. Hmmm, lecker!

Wandmalerei - Multicache - Kirche

Wandmalerei - Multicache - Kirche

So roch es also, als wir unserem ersten GeoCache in neuen Gefilden entgegen gingen. Er führte uns an eine wunderschöne alte Kirche, aus dem 12 Jahrhundert.

Hier begannen die 3 Stationen des Minni-Multis. Versehen mit den üblichen Rechenaufgaben starteten wir am Ausgangspunkt.

An dieser Stelle wieder ein fiktives Beispiel, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie ein Multi Cache aufgebaut ist:

Es gilt:

Station 1)
A = Kirche
A = Jahreszahl der Kirche + (380 – B) + C

Station 2)
B = Alter des Altars
B = A + Alter des Altars – (470) – C

Station 3)

C = Dorfschule
C = B – Renovierungsbeginn der Dorfschule + A

Jahreszahlen finden, in eine Formel eintragen, Klammern auflösen, wieder eintragen.
Bis dann die finalen Koordinaten erarbeitet wurden, dauerte es allerdings eine Weile…

Fiktive Finale Station: Cache liegt bei N 61° 46.0F; E 9° 63.M
Wobei F = C + A – 274 und M = A + B – 1408

… Denn der Besitzer des Caches, schien an der einen oder anderen Stationsaufgabe durcheinander gekommen zu sein. Irgendwas stimmte nicht! Also noch einmal zurück zu Station 1.

Nun trugen wir eine weitere Jahreszahl ein und rechneten erneut. Will heißen, mein Schatz rechnete und ich trug die Werte ein.

Endlich passten die gefunden Zahlen auch zu unserem Standort. In etwa weiß man ja, wie die Koordinaten aussehen müssen, wenn es heißt: Der Multi ist 2,5 Km lang. Also wären Werte, die einem nach Timbuktu schicken, wohl falsch 😉

Wir aber landeten nicht in Timbuktu, sondern am Fundort.

Da ich, wetterbedingt leichte Kleidung trug, konnte ich den Cache nur aus der Ferne erahnen. Mein Liebster war so nett, mit seinem langen Beinkleid, die Filmdose zu bergen.

Das Eintragen und Fotografieren, habe ich dann wieder übernommen. Schließlich musste ich ja auch meinen Beitrag leisten 🙂


GeoCache - Filmdose

Alles in allem, ein netter leichter Multi Cache, der mit etwas Grips, auch von Anfänger gefunden werden könnte… 😉


Das war es auch schon erst einmal wieder. Nach meinem Urlaub, wird hier wieder regelmäßig geblogt. Versprochen!

Alter des Altars

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Geocaches ich komme – Endlich wieder online!

Man mag es kaum glauben, aber die digitale Welt hat mich wieder! Die üblichen Wohnungswechsel-Providerprobeme, zwangen mich zu einer längeren Pause.

Und weil’s soooooo schön ist, wieder bloggen zu können, zur Einstimmung eine kleine Umfrage:

Ich gehe davon aus, das der echte GeoCacher, dass Dosenfischen im Urlaub, insbesondere im Ausland, nicht missen möchte. Führen die Caches doch oftmals an Orte, die in keinem Reiseführer vermerkt sind.

Auf diese Art von GeoCache-Erlebnis hoffe― und freue ich mich; denn Ende nächste Woche winkt ein Abstecher nach England. Dabei steht London* auch auf dem Plan…


Demnächst hier im Blog: Good news from Henry, der erste Cache in der neuen Heimat und und und 🙂

In diesem Sinne, auf bald!
Die glückliche Martina


* Ein lang gehegter Wunsch, der sich bald erfüllen wird. JUHU!

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