Tragischer Absturz beim GeoCaching!

Man liest ja öfter etwas zum Thema GeoCaching, meistens lustiges, selten tragisches. Eben aber, bin ich auf einen traurigen Artikel gestoßen.


Ein 56-jähriger Amerikaner, ist beim ausüben seines Hobbys, am 16. Nov. 09, von einer Klippe in Dishman Hills Natural Area gestürzt. Laut Bericht rutschte er dabei auf nassen Tannennadeln aus und stürzte ca. 30 bis 40 Meter in die Tiefe, so die Örtliche Polizei*.



Wenn man das so liest, kommt man schon auch mal ins Grübeln. Wobei ich persönlich eher damit rechne, im Unterholz kriechend, auf einen Leiche zu stoßen, satt bspw. bei einem T5 Cache in die Tiefe zustürzten. Horror-Vorstellung! Aber so weit will ich natürlich nicht denken.

Wie sieht es denn bei Euch aus?

Seit Ihr beim GeoCachen schon einmal in eine gefährliche Situation geraten?

Über Eure Kommentare freue ich mich und bin sehr gespannt darauf!

*Quelle: spokesman.com

21 Kommentare

Eingeordnet unter geocaching, Geocaching News

21 Antworten zu “Tragischer Absturz beim GeoCaching!

  1. Hat es auch in Deutschland schon gegeben – vor einiger Zeit war im grünen Forum sowas. Genau hab ich das grad nicht im Kopf, aber da war ein Geocacher in einem Kanalrohr ungünstig gefallen und das wars dann.

  2. siggibär

    Das ist natürlich ein tragisches Ereignis! Aber das gibt es auch bei anderen Gelegenheiten. Ich erinnere mich an ein Unglück, wo ein Cacher bei einem Training in einem Kletterpark abgestürzt ist (nicht beim Cachen)!
    Ich selbst habe solche Unfälle noch nicht gehabt (nur die üblichen Kratzer und Beulen …😉 ) – letztlich sollte man gelernt haben, seine eigenen Fähigkeiten richtig und realistisch einzuschätzen, um Unfälle zu vermeiden!

  3. Wir hatten hier in der Ecke Anfang des Jahres einen Cache, bei dem man an einer Stage an einer Straßenlaterne hochklettern musste. Sowas macht man natürlich im Dunkeln, aber dann ist die Laterne an. Und da Anfang des Jahres auch viel Regen war (nach dem Schnee), bekam einer der Ersten Cacher dort oben einen elektrischen Schlag und fiel zu Boden. Scheinbar war die Laterne nicht 100%ig OK…

    Hatte den Cache seinerzeit auf der Watchlist, und kenne die Geschichte nur aus den Logs. Gab auch ne riesen Diskussion, und der Cache ist mittlerweile archiviert.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat der Kollege sich aber nicht ernsthaft verletzt…

    • Sicherlich nicht unrichtig. Aber im Normalfall passiert nichts, wenn ich eine Laterne berühre. Und dass ich da nicht ohne Sicherung hochgehe, wenn überhaupt, ist mir auch klar.

      Ich denke aber auch, dass ohne Defekt an der Laterne alles gut gegangen wäre und kein Hahn danach gekräht hätte. Schließlich war T5 angesagt.

  4. uwe

    ich stimme jha zu.
    ich denke mehr geocacher sterben nachts im bett oder werden bei nem leitplankenmicro angefahren.

  5. Wow. Schon wieder ein Post in diesem Blog, der das Verfallsdatum erreicht hat. Dieses Thema hatten wir im Geoclub, und in allen anderen Foren auch, doch schon vor 1 Monat. Schau doch mal, dass Du etwas aktueller bloggst, dann würde es auch mal Sinn machen, sowas hier zu lesen.

  6. martinascachenews

    @mo-cacher: ups im Kanalrohr, das ist aber sehr tragisch.

    @siggibär: ich gebe Dir da vollkommen Recht, man sollte schon verantwortungsbewusst mit der Thematik umgehen. Aber das sollte man ja so wie so und das nicht nur beim Cachen.

    @Markus: ei, ei, ei. Die Idee, alleine, dort einen Cache zu platzieren! Wer soll den da loggen und was denkt die Menschheit, ob Nacht oder Tag, ein muggelfreies Cachen nicht möglich.
    Zu dem Unglück selbst: sehr tragisch und nicht unbedingt fahrlässig. Mein Gott er wollte eben loggen, mehr nicht @jha😉

    @-jha-: du wieder, es hat niemand etwas über T5er oder ähnliches verlauten lassen..

    @uwe: hahahaha …, bei nem leitplankenmicro… Kicher

  7. martinascachenews

    @Schnueffler: auch dir sage ich es gerne noch einmal: ich zwinge niemand bei mir zu lesen und nicht alle meine Leser sind solche Nerds, wie scheinbar einige hier und ständig auf dem Laufenden! Es gibt unzählige GeoCaching Blogs, die Deinen Ansprüchen gerecht werden …😉

  8. @Schnueffler: Hm, was sollte denn der Kommentar
    „…Schau doch mal, dass Du etwas aktueller bloggst…“ Ich denke die Veröffentlichung eines Post liegt auch zeitmäßig in der Freiheit des Bloggers. Du mußt den Artikel ja nicht lesen !
    Sind die Posts nicht aktuell verliert der Blog halt schnell ein paar Leser, aber deshalb Forderungen stellen ….

  9. martinascachenews

    @-jha-: um die Diskussion zu beenden: Zur Deiner Information, mich interessieren Foren & Co in keinster Weise, demzufolge bin ich auch in keinem angemeldet, oder beteilige mich an den Diskussionen. Demnächst kannst Du dazu einen Gastbeitrag von mir beim Freiluft-Blog lesen.

    Und Dir wünsche ich jetzt ein beschaulichen Freitagnachmittag.

  10. einfachkaputt

    Also erstmal zum eigentlichen Thema:
    daß jemandem so etwas passiert – ob auf dem Weg zum Cache, zwischen mehreren Tradis oder ob er bei ner Pinkelpause vom Blitz getroffen wird ist schlimm. Echt, mein Beileid den Angehörigen. Ich selber war erst einmal in einer gefährlichen Situation (lassen wir die 10000 Mückenstiche bei mir als Allergiker mal außen vor): mit matschigen Stiefeln ungesichert auf einem Stahlträger in ca. 8m Höhe über extrahartem Betonboden… und das ganze bei einbrechender Dunkelheit… nach 20m siegte die Vernunft und ich hab umgedreht. Muss jeder selber wissen.

    Zu dem anderen Thema:
    Ich krieg hier nen Hals wie ne Keksdose wenn ich so Aussagen wie von jha lese… Die tragische Geschichte ist nicht mal einen Monat her… und ich stehe hinter Martinas Aussage „nicht alle Leser sind Nerds“… bei mir ist das nämlich genauso.
    Ich betreibe das Hobby gerne, habe aber nicht das Verlangen danach, 5x täglich in irgendwelche Foren zuschauen um dann einer der ersten zu sein der liest, daß ein Cacher gestorben ist…
    Vielleicht werde ich in meinem Blog demnächst mal eine neue Diskussion um 9/11 starten – da gibbet nämlich auch noch einige Meinungen, die es Wert sind, geschrieben oder gelesen zu werden… Und selbst viele Jahre später wird es sicher einige geben, die sich noch dazu äussern würden.

    In diesem Sinne… Martina, mach einfach weiter so!

  11. Ich denke jede Art der Bewegung im Gelände ist mit einem Risiko verbunden.
    Und bei unübersichtlicher Topographie steigt das Risiko. Wobei es auf unseren Straßen nicht unbedingt ungefährlicher ist, wie ich bereits schmerzhaft feststellen musste.
    Und eine Leiche im Unterholz findet man auch nicht jeden Tag. Deine Chancen stehen da relativ gut drumherum zu kommen!😉

  12. Hallo,

    finde ich trotzdem eine ganz tragische Sache. Hätte wohl auch beim Wandern oder anderen Freizeitbeschäftigungen passieren können, aber schlimm ist es allemal.

    OT-Thema:
    Das Gemotze das manchmal Beiträge nicht mehr ganz frisch sind oder das man es schon woanders gelesen hat ist wirklich nervig. Wenn ich merke das ich etwas kenne lese ich den Artikel halt nicht weiter.
    Aber es ist bei den Bloggern mittlerweile wohl auch schon ein Wettbewerb ausgebrochen wer am schnellsten und aktuellsten was bloggt. Klar findet man viele Wiederholungen wenn man viele Blogs-RSS im Newsreader hat aber ich schreibe z.B. Artikel bestimmt nicht für die RSS-Feeds sondern um Besucher, die gerne auf meine Seiten kommen eben was lesenswertes zu liefern.
    Man merkt es leider sehr oft das nur noch Links in Blogs hingerotzt werden nur um der Schnellste zu sein. Ähnlichkeiten zu manchen Microserien sind da schon gegeben😉

  13. Waldfreunde

    @Mo-Cacher: falls Du das meinst http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=18&t=30850

    Ja da kommt man ins Grübeln, vor allem wenn man als Eltern mal alleine auf Geocache-Tour ist. Aber ich glaube, bei unserem „Glück“ halten wir es da ehr wie Martina.

  14. martinascachenews

    @einfachkaputt: mensch da warst Du aber gut beraten, dass Du dem Rückweg angetreten hast. Ich wäre gar nicht erst drauf, lol.
    Zitat Du: […] Ich krieg hier nen Hals wie ne Keksdose […]. Köstlich! Recht hast Du

    @Gerd: kicher, das will ich hoffen. Manchmal ist es schon komisch, wo es einem beim GeoCaching so hin verschlägt.

    @Gecko-1: ich finde es auch tragisch! Deine Anmerkung zum Gemotze finde ich gut. Du bringst es auf den Punkt😉

    @Waldfreunde: danke für den Link. Und lol zu Eurem Glück, hahahah

    Und Danke Euch allen für Eure Unterstützung🙂

  15. Uff, das ist schon tragisch.
    Ich denk bei Geocaching eher an Suchtrupps durch den Wald und auf flachen Gehege, als an Berge und Klippen.
    Mit meiner Höhenangst würd ich mich auch lieber im Flachen aufhalten.

  16. Airly B

    Wir haben uns beim Cachen eher passiv in eine „gefährliche Situation“ gebracht.
    Bei einer nächtlichen Cachetour haben wir andere Personen entdeckt, die sich „unnormal“ verhielten.
    Nee, keine Gleichgesinnten, sondern eine Diebesbande bei der Ausübung ihres „Hobbys“. Nach dem schnellen Anruf bei der Polizei konnten wir dann einmal live den erfolgreichen Zugriff a la „Tatort“-Krimi miterleben, wie gut sich die Kriminalisten unbemerkt an die Täter heranschleichen und diese dann festnehmen konnten.
    Cachen kann auch mal richtig spannend sein.
    (Ach ja, der Cache selbst hat dabei keine Rolle gespielt)

  17. martinascachenews

    @abraxandria, dann und wann (selten) wird es auch einmal gefährlich. Siehe Airlys Erlebnis. Und die Cacher Welt hält für jeden etwas bereits. I.d.R sucht man auch am liebsten im Wald und auf der Heide. Wem das zu langweilig ist, der kann sich extra schere Caches suchen, da gilt es auch Mal zu Klettern. eben jedem das seine. Aber bei dem Amerikaner, war es einfach nur Pech, denke ich. Das kann immer passieren.

    @Airly B: willkommen auf meinem Blog.
    Ui, dass was Ihr da erlebt habt, ist ja Romanreif. Oh je, da wäre ich sicherlich vor Angst erstarrt. Hattet Ihr keine Angst?

  18. Airly B

    Angst? Naja, Angst kann man’s nicht gerade nennen. Wir saßen im Auto in ca. 70m Entfernung auf einem Parkplatz. Die Täter machten sich im Eingangsbereich an einem Hallenbad zu schaffen. Wir konnten gut sehen, wie die Polizisten sich an den Tatort heranschlichen, die Täter umkreisten und dann zugriffen. Einer schaffte es allerdings zu flüchten. Es war schon sehr spannend.

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