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Der GeoCache im Vogelhaus!

Super Wetter! Der Sommertag im Herbst inspirierte mich endlich mal wieder GeoCachen zu gehen. Hier in der neuen Heimat, sind die Caches weit verstreut, so dass ich oft das Auto bemühen muss.

So auch Ende September! 26 Grad, wer hätte es gedacht, stimmte ich das GPS ein und lud mir insgesamt 4 GeoCaches auf selbiges.

Der Weg, in etwa vom Einkaufen her bekannt, steuerte ich das Cachemobil zielgerichtet Richtung Dose Nummer eins. So dachte ich zumindest.

Denn irgendwie piepte mein kleiner digitaler Helfer ständig und suchte nach einer neuen Route. Das verwirrte mich so, dass ich suchend durch ein Örtchen fuhr und einen Autofahrer, den ich vorbei lassen wollte, auf mich aufmerksam machte. Er leierte die Fensterscheibe herunter und fragte, ob er helfen könne. Wie ritterlich ist das denn! 😉

Ich erklärte kurz und er meinte, er müsse nur eben schnell was besorgen, ich könne hier warten und er würde dann vorfahren.

Soviel zum GPS, lol. Später erklärte mir mein Schatz, das GPS hätte noch nicht das Kartenmaterial unserer neuen Cache-Gegend. Das beruhigt mich, denn ich dachte schon, wir sind doch keine Freunde mehr 😉

Besagte Autofahrer kam dann auch zeitnah zurück und wir bildeten einen Mini Konvoi 😉 Irgendwann winkte er zum Abschied und ich war wieder auf Linie.

Piep, piep machte es und das digitale Helferlein war auch wieder mit von der Partie.

Mein Auto lenkte ich auf einen Parkplatz und machte zu Fuß weiter. Bei dem tollen Wetter, wollte ich natürlich auch etwas davon haben.

Dose Nummer eins fand ich dann auch an Ort und Stelle vor. Staunte allerdings nicht schlecht, als ich sie in den Händen hielt, denn der GeoCache lag „kuschelig“ eingebettet in einem Vogelhauses, fehlte nur noch das Neststreu, lol.

Auf das schöne Foto verzichte ich 😉

Geocaching - Doseninhalt - Würfel - Armband

Geocaching - Doseninhalt - Würfel - Armband

Das Versteck jedenfalls hat mir echt  gut gefallen, dennoch denke ich, Muggelsicher scheint mir das ganze nicht zu sein. Der ein oder andere Spaziergänge, würde sicherlich beherzt zugreifen, wenn er diesen Unterschlupf entdecken würde.

Oder aber sich sehr wundern, was für ein Vöglein sich dort eingenistet hat 😉


Alles in allem, ein interessanter GeoCache der die Nummer 70 auf meiner Statistik bildet.  Fein!

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Frau Hase und Herr Igel – Travel Bug News

Wo Herr Igel, wirklich einige GeoCaching Erlebnisse verbuchen kann, ist es um Frau Hase etwas stiller im Moment.

Doch der Reihe nach.

Das letzte Mal als ich von meinem stachligen Travel Bug erzählte, hielt er im beschaulichen Taunus seinen Winterschlaf.

Nach ausgiebigem Schlaf, wurde er von verantwortungsbewussten GeoCachern mit nach Hause genommen. Im neuen Heim angekommen,  wurde er  behutsam von seinen neuen Meerschweinchen-Freunde aufgetaut  🙂  Die beiden nahmen ihn in die Mitte und kuschelten eine Runde. Wie nett !!

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - mit Meerschweinchen

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - mit Meerschweinchen

Im Februar dann, stand ein Besuch im Technik Museum Speyer und im Planetarium an, ― toll was für ein Erlebnis!

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - im Technik Museum Spyer

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - im Technik Museum Spyer

Danke an Tigo77 für die liebevolle Unterkunft und den super Tagesausflug!

Herr Igel , nun schon in Rheinland-Pfalz, verbrachte die ersten warmen Tage bei Team Ohrwurm. Hier genoss er sitzend in einer Balkonpflanze, die wohltuenden Sonnenstrahlen.

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - in der Balkonpflanze

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - in der Balkonpflanze

Auch sehr reizend. Danke dafür 😉

Von Rheinland-Pfalz reiste er den ganzen Sommer durch Baden Württemberg und traf dort auf Snoopy & Richie, die ihm ebenfalls einige schöne Tage bescherten.

Auch hier wurde erst einmal innig Freundschaft geschlossen, gekuschelt und getuschelt was das Leben her gab.

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - mit Hund

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - mit Hund

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - mit Hundefreund

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - mit Hundefreund

Dann folgten Besuche bei den Waldtieren, bis er zu guter Letzt fast auf Frau Hase traf. ― Doch seine „Rivalin“ war das nicht.

Er machte Bekanntschaft mit einer deckungsgleichen Dame und verliebte sich fast ―, aber schon ging es weiter, mit Team Snoopy & Richie, nach Österreich* ins schöne Vorarlberg.

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - bei den Waldtieren

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - bei den Waldtieren

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - und die Waldtiere

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - und die Waldtiere

Hund Snoopy oder ist es Richie, legte ihn sanft in der Sagenhafte Ruhe nieder, wo er nun auf seine Weiterreise wartet.

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - im Hundemaul

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - im Hundemaul

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - im Vorarlberg

Geocaching - Travel Bug Herr Igel - im Vorarlberg

Frau Hase, auch immerhin schon in Baden Württemberg, muss nun einiges an Kilometer gut machen, um Ihren „Freund“ einzuholen.

Beiden weiterhin gute Reise, viele Freunde und Erfolg!

Martina


* @Nila: das war sein erster Auftrag, nach Österreich zu reisen. Ich melde mich noch einmal per Mail bei Dir 😉

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Wieso Weshalb Warum? GeoCaching Reportage auf ARD Extra

Für die meisten von Euch sicherlich wieder ein alter GeoCaching – Hut, die Reportage die vor gut einem Jahr im Ersten Deutschen Fernsehen lief. Doch möchte ich dieses Video meinem interessierten Lesern nicht vorenthalten! 😉

Vor allem denjenigen nicht, die in einfachen Worten, ohne Fachchagon sich der fremden Thematik nähern möchten. Der Beitrag vermittelt anschaulich die Grundlagen des GeoCachings und hat mir ausgesprochen gut gefallen 😉


Quelle: ARD.de

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Erster Cache – Neue Heimat!

So, nun ist es soweit. Ich präsentiere Euch heute meinen allerersten Fund.
Wenn ich mir dabei die Fotos in Erinnerung rufe, rieche ich noch förmlich die gute Landluft. Eine Mischung aus frisch gemähtem Gras, Hausmacher Wurst und Jauche. Hmmm, lecker!

Wandmalerei - Multicache - Kirche

Wandmalerei - Multicache - Kirche

So roch es also, als wir unserem ersten GeoCache in neuen Gefilden entgegen gingen. Er führte uns an eine wunderschöne alte Kirche, aus dem 12 Jahrhundert.

Hier begannen die 3 Stationen des Minni-Multis. Versehen mit den üblichen Rechenaufgaben starteten wir am Ausgangspunkt.

An dieser Stelle wieder ein fiktives Beispiel, um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie ein Multi Cache aufgebaut ist:

Es gilt:

Station 1)
A = Kirche
A = Jahreszahl der Kirche + (380 – B) + C

Station 2)
B = Alter des Altars
B = A + Alter des Altars – (470) – C

Station 3)

C = Dorfschule
C = B – Renovierungsbeginn der Dorfschule + A

Jahreszahlen finden, in eine Formel eintragen, Klammern auflösen, wieder eintragen.
Bis dann die finalen Koordinaten erarbeitet wurden, dauerte es allerdings eine Weile…

Fiktive Finale Station: Cache liegt bei N 61° 46.0F; E 9° 63.M
Wobei F = C + A – 274 und M = A + B – 1408

… Denn der Besitzer des Caches, schien an der einen oder anderen Stationsaufgabe durcheinander gekommen zu sein. Irgendwas stimmte nicht! Also noch einmal zurück zu Station 1.

Nun trugen wir eine weitere Jahreszahl ein und rechneten erneut. Will heißen, mein Schatz rechnete und ich trug die Werte ein.

Endlich passten die gefunden Zahlen auch zu unserem Standort. In etwa weiß man ja, wie die Koordinaten aussehen müssen, wenn es heißt: Der Multi ist 2,5 Km lang. Also wären Werte, die einem nach Timbuktu schicken, wohl falsch 😉

Wir aber landeten nicht in Timbuktu, sondern am Fundort.

Da ich, wetterbedingt leichte Kleidung trug, konnte ich den Cache nur aus der Ferne erahnen. Mein Liebster war so nett, mit seinem langen Beinkleid, die Filmdose zu bergen.

Das Eintragen und Fotografieren, habe ich dann wieder übernommen. Schließlich musste ich ja auch meinen Beitrag leisten 🙂


GeoCache - Filmdose

Alles in allem, ein netter leichter Multi Cache, der mit etwas Grips, auch von Anfänger gefunden werden könnte… 😉


Das war es auch schon erst einmal wieder. Nach meinem Urlaub, wird hier wieder regelmäßig geblogt. Versprochen!

Alter des Altars

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Sinnlos Cache – zweite Chance!

Mein Ehrgeiz, durch die tatkräftige Unterstützung meines Freundes, es doch noch einmal mit dem ausstehenden Cache zu versuchen, war geweckt.

Es galt, den Micro zu suchen, der mir neulich als „sinnlos“ vor kam. Er ist es nach wie vor.

An einem Sonntagnachmittag, das Wetter so lala, nichts weiter auf dem Schirm, zogen wir los.

Die Umgebung des Versteckes hinlängst bekannt, schlenderten wir durch den mit Kranenhauszimmern eingefassten „Park“. Immer im Hinterkopf, zumindest bei mir: „überflüssig, wie ein Kropf am Hals, diese Cache Location“.

Aber nichts desto Trotz, das Objekt der Begierde, wurde dann doch recht zügig gefunden. Unter einem Stein lugte der GeoCache hervor 🙂

Eine Bank diente uns als Logzentrale. Schnell rollte  ich das hand made Logbuch aus und verewigte uns mit Name und Datum, denn die ersten Besucher näherten sich dem Bank Rondell. Und sicherlich wäre 1 Stunde später, bei besserem Wetter, der Park so überfüllt, das ein suchen nach dem Cache, ohne aufzufallen, nicht einfach gewesen wäre 😉

Filmdose - Micro Cache

Filmdose - Micro Cache

Mit einer schnellen Handbewegung platzierte ich das Dösen, letztendlich wieder  zurück an ihren Fundort und wir hatten einen Traditional mehr für die Statistik.

Das ist doch fein. Und die Freude war auch hier wie immer groß 😉

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Ein Multi am Nachmittag – doch wo ist der Cache?

Das schöne am GeoCaching ist die Tatsache, das es verschiedene Arten von Caches gibt. Die meisten davon sind sogenannte Traditional (auch Tradis genannt). In Form von Filmdosen oder ähnlichem belagern sie die kleinen und großen Städte 🙂

Und dann gibt es noch die Multi Caches, mit Aufgabenstellung. Die Rätsel führen einem von Station zu Station, bis die Koordinaten für den Fundort des GeoCaches, ermittelt werden können.

Mein Freund bevorzugt diese Art von GeoCaching und so zogen wir los, rein in den Wald der ersten Aufgabe entgegen.

Die Ihr Euch in abgewandelter Form ungefähr so vorstellen könnt:

Notiert auf den drei Schildern jeweils drei Zahlen.
Es gilt:

A = Quersumme +1(links)

B = Quersumme +2 (Mitte)

C = Quersumme +3 (rechts)

Gesagt getan, das GPS führte uns exakt an die Stelle und wir notierten und rechneten. In kürzester Zeit, waren die Koordinaten für Station 2 gefunden.

Zwischendurch hielt ich wie meistens, die Eindrücke der kleinen Tour mit meiner NEUEN geliebten Kamera fest.

Wasservogel

Wasservogel

Romantischer Weiher - Multi Cache

Romantischer Weiher - Multi Cache

Frosch

Frosch

Und schon erwiesen wir uns auch bei Station 2,3,4 und 5 als wahre Meister des Rätsel Lösens und gingen dem GeoCaching, nach guten eineinhalb Stunden, dem Ende entgegen. So dachten wir. Doch weit gefehlt!

Am finalen Ort der Suche angekommen, drehten wir jeden Stein, Wurzel und ähnliches um. Überquerten dichtes Gehölz, umgefallene Bäume doch nach ca. 20 Minuten noch immer kein Erfolg in Sicht!

Wo lag das Problem?

Die Final Koordinaten, waren nicht gerade exakt erfasst Umkreis von bis zu 20 Metern. Somit wurde das Suchen zu einem Geduldspiel.

Wir überlegten noch einmal, wo eine Mutter mit Ihrer Tochter Eigentümer des Caches, wohl eine Dose verstecken würden?

Wir streuten noch einmal aus, und was soll ich sagen —, diesmal fand ich die Dose, Yippie, die Freude war groß!

Etwas rotes blitze aus einem Baumstamm hervor. Gut sichtbar, denn sonst wären wir wohl noch immer am Suchen 😉

Ich eilte meinem Freund entgegen, der auf der andern Seite suchte. Gemeinsam öffneten wir das Behältnis, verewigten uns und ich machte noch schnell — na was? Ein Foto 🙂

Multi Cache - Doseninhalt

Multi Cache - Doseninhalt

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Interessantes Cache Behältnis!

Gestern musste es mal wieder sein, ein Erfolg sollte her. Da lag es nahe, die GeoCache Liste, bei geocaching.com, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein Cache weckte dabei besonders meine Neugierde. Den Log-Einträgen konnte ich entnehmen, das der Behälter von besonderer Art sein musste.

Den muss ich mir ansehen, denn bis dato sind mir nur Filmdose, Cachebox & Co über den Jäger-Weg gelaufen 🙂 Von außergewöhnlichen GeoCache Behältnissen habe ich bisher nur gelesen.

So machten wir uns auf, das Objekt zu bergen. Das GPS lenkte uns zielgerichtet in die Nähe des Ortes, das Auto sicher verstaut, ging es los. Nach ein paar Schritten*, hatten wir ihn schon, den begehrten Cache.

Er lag, mehr Schlecht als Recht getarnt in einem umgefallenen Baum. Ein Plastik -Efeu Zweig verriet seine Position. Denn das Efeu schimmerte in einem grellen grün dermaßen hell aus dem Loch heraus, das es schon fast in den Augen brannte 😉

Richtig bizarr, wenn man den Rest des Waldes in seinem schnöden braun, mit dem schillernden Grün verglich. Einfach zu köstlich!

Als ich das Efeu beiseite schob, offenbarte sich mir eine dicke Metall Röhre. Boden , Schraubverschluss, alles dran.

Interessantes Cache Behältnis

Interessantes Cache Behältnis

So dachte ich bei mir: „Was da wohl drin ist? Sieht auf jeden Fall schon mal interessant aus„.

Ich schraubte es auf und es offenbarte sich eine Filmdose. Also einen Micro, der sonst alleine als Cache fungiert. Das hatte ich nun nicht unbedingt erwartet.

Neben der Filmdose befand sich noch ein leeres Schneckenhaus, dass Logbuch und ein Golfball in der ungewöhnlichen Behausung.

Cache Inhalt

Cache Inhalt

Mein Freund übernahm das Vermerken unseres Besuches und ich wie immer das Fotografieren 🙂

Alles in allem ein schneller schöner Trip in den Wald, mit außergewöhnlicher Cache Box.


* Insgesamt vom Auto bis zum Versteck vergingen keine 3 Minuten, so das dieser auch schon fast ein echter Drive In ist.

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