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Über die Kuhweide – zum GeoCache!?

Neulich —, im Urlaub, nach einer langen Fahrt Kreuz und Quer durch Englands Südwesten, bleib es nicht aus, den einen oder anderen GeoCache zu verbuchen.

Während wir Südwestengland von seiner schönsten Seite erkundeten, verschlug es uns zur einer ausgiebigen Rast in das verschlafene, an der Küste gelegene Tintagel.

Dort befindet sich, so weit ich mich erinnere, dass älteste Postamt der Region und das malerische Tintagel Castle

Altes Postamt - Tintagel - Südwest England

Altes Postamt - Tintagel - Südwest England


Letzteres war auch von unten aus zu bewundern, so das ich mir den Weg bis ganz nach oben sparte. Und das war auch gut so, denn das verträumte Schloss, hatte seine Pforten geschlossen, wie ich im Nachgang erfuhr, lol.

So waren also meine Begleiter in alle Winde verstreut und ich nutze die Zeit, um einige Eindrücke im Foto festzuhalten.

Küstenabschnitt - Grafschaft Cornwall - Tintagel

Küstenabschnitt - Grafschaft Cornwall - Tintagel

Küstenabschnitt - Grafschaft Cornwall - Tintagel - Wasserfall

Küstenabschnitt - Grafschaft Cornwall - Tintagel - Wasserfall

Zwei Stunden später versammelten wir uns zum Lunch und planten das Weiter Vorgehen.

Bis nach Hause waren es noch gute 130 km und ich beschloss spontan, meinen ersten Cache im fremden Großbritannien anzugehen.

Kurz vor Fahrtende, stoppte die Truppe, die mittlerweile nur noch aus 4 Personen, einschließlich mir bestand und mein Schatz und ich machten uns auf die Suche nach GeoCache Nummer 1.

Das GPS lenkte uns zu einem Parkplatz und wir zogen los. Unser Weggefährten begleiteten uns noch ein Stück und kehrten dann zum Treffpunkt zurück.

So „kletterten“ mein Liebster und ich geradewegs einen Berg hinauf und genossen die Aussicht, bis dann plötzlich —, der Albtraum meiner Kindheit vor mir stand.

ICH befand mich auf einer Kuhweide!

Nun sollte man wissen, dass ich in den Ferien immer mit Kühen zu tun hatte und  den Umgang mit dem Vieh eigentlich beherrschen sollte, aber irgendwie sind und waren mir diese Tiere nie geheuer!

Also was tun? Mein Freund mit dem GPS schon fast außer Sichtweite, bleib mir nur eins —, ich rief: „Halllllllo, da sind doch Kühe !“
Daraufhin er,  grinsend auf mich zu kommend:  „ die machen doch nichts. Mach lieber mal ein paar schöne Fotos der netten Gesellschaft.“ Von Angst natürlich keine Spurt, lol

Ich sondierte die Lage…die Kühe grasten in der Abendsonne, waren Glücklicherweise gute 30 Meter von mir entfernt und ich zückte mutig die Kamera. 🙂  Etwas mulmig war mir schon, bemerkte doch eine der Damen mich „zitternd“ am Auslöser und hob neugierig den Kopf.

Abnedstimmung - Kuhweide - Südwestengland

Abendstimmung - Kuhweide - Südwestengland


Schnell waren die Fotos geschossen und der GeoCache gefunden.

Cachedose mit Schaf Travel Bug

Cachedose mit Schaf Travel Bug


Ein kleines Schaf wartete auf die Weiterreise, doch da es nur innerhalb Großbritanniens bzw. Schottland reisen sollte, lies ich es an Ort und Stelle.

Somit kommt es auch niemals in den Genuss unsere saftigen grünen Wiesen zu erobern! 😉

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Den Frühling gefunden, den Cache heute nicht!

Heute hatte ich es in der Stadt zu tun. Also schaute ich zu Hause schnell mal nach, ob in meiner geliebten Cacher Stadt neue Jagdtrophäen auf mich warten.

Und siehe da —, es hat sich doch einiges getan!

… Oh fein, dachte ich mir und lud mir einen ganz speziellen aufs GPS Gerät.

Ein neuer Krankenhaus Cache erweckte meine Neugierde und so ging es, nach getaner Arbeit, frisch ans Werk.

Interessant an diesem Ort —, der Owner des Caches entlies vor einigen Monaten dort schon mal einen Cache in die Freiheit. Und meine Wenigkeit war einer der wenigen, die das Objekt der Begierde loggen konnte. 🙂

Denn nach ca. 2 Wochen, nachdem Verstecken des Petlings , wurde er vom Räumungskommando der Stadt entdeckt und sicher entsorgt. So kanns gehen

Inhalt - Petling Cache

Inhalt - Petling Cache

Also wurde ich neugierig auf den zweiten Cache und folgte diesmal mit GPS.

Als ich mich dem Ort des Geschehens näherte, da wusste ich schon:
ein klassischer Cache, den die Welt nicht braucht!

So richtig umsehen konnte ich mich nämlich nicht, obwohl heute Besucherwochenende ist, waren nicht viele Menschen unterwegs. Denn — wäre dem so gewesen, hätte man überhaupt keine Chance, den Cache zwischen Besucherbänken und Blumenbeeten zu finden.

Aber auch ohne Menschenauflauf ist die vermeintliche Stelle ungünstig. Oder soll Frau den netten Banknachbarn fragen: Bitte halten Sie mich doch mal eben fest, ich muss unter die Bank schauen und möchte nicht Kopfüber dazu fallen.

So oder so würde es wohl laufen. Lange Rede kurzer Sinn. An einem solchen Ort legt man meiner Meinung nach keine GeoCaches aus 😉

Positive zu erwähnen allerdings —, der Eigentümer des Micros handelt in wohler Absicht. Er möchte mit seinem Cache dem neurologischen Ärzte Team sein Dank ausdrücken.

Umsonst war mein Ausflug aber trotzdem nicht. Immerhin habe ich den Frühling entdeckt. Endlich!

Frühling nach einem langen Winter

Frühling nach einem langen Winter

Frühling nach einem langen Winter

Frühling nach einem langen Winter

Und mal sehen, eventuell hole ich ihn mir doch noch den Micro Cache. Ich bin ja ehrgeizig 😉

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Ach Henry ― Asien habe ich mir anders vorgestellt!

Man mag es kaum glauben, der arme, arme Henry ist nach wie vor in Deutschland.

Henry - Travel Bug

Henry - Travel Bug

― Ach was sage ich, er hat es von Wölfersheim bis ins ca. 30 Km entfernte Nirgendwo geschafft. Genauer gesagt in die Nähe von Heilborn.

Henrys Station 2

Henrys Station 2

Was habe ich mir das so schön ausgemalt, mit meinem ersten Travel Bug.
Er ― kaum angekommen in Hongkong, am Strand liegend, die Welt, an meiner Stelle genießend die Seele baumeln zu lassen.

Und dann bewegt er sich in 10 Km Schritte. Unfassbar und auch ärgerlich!
Habe ich mir extra die Mühe gemacht, ihm einen klaren Auftrag, sowohl in Deutsch, als auch in Englisch zu verfassen. Und da stand nicht:“ nimm mich mit nach Wölfersheim oder nach…wie heiß das doch gleich? Nach Heilborn. Sondern bitte nach Asien“.

Ich bin deswegen genervt, weil in den Richtlinien (geocaching.com).

― Ja, die gibt es, vermerkt ist, das, wenn vorhanden, das Reiseziel eingehalten werden sollte. Das macht doch sonst keinen Spaß.

Mein Freund sagt: Geduld!

Geduld…, ― hatten wir Ihn doch extra in eine Cachebox gelegt, die nahe am Frankfurter Flughafen liegt.

Dort warten viele Stofftiere & Co auf die Reise ins Flugzeug. Nur mein Henry, der wartet bis ein GeoCacher zu nächst einige Rätsel löst (Multi Cache) und dann noch netterweise nach Asien fliegt. Oder wenigstens in ein Flieger steigt.


Hier einmal ein Ausschnitt der zu lösenden Multi Cache-Aufgaben. Die hier ermittelten Koordinaten führen  dann nach einigen Stationen, zum Cachefundort, in dem Henry abgelegt wurde:

An der Basisstation werden die aktuellen Neuigkeiten über die Pfeifen verbreitet.

A = Wie viele Pfeifen zählst Du? ______

Nächste Station bei

N50 39. 700 + ( A * 10 ) = ___
E08 18. ( 24 * A ) = _____

Und so weiter und so fort. Nach 6 Stationen erhält man die finalen Koordinaten, um die Box  öffnen zu können.


Hmm, nun bin ich am überlegen, wann ich Ihn wieder einsammele um ihn erneut ins Airport Hotel zu legen, sonst landet mir der liebe noch in einem anderen Bundesland ..

Was meint Ihr, soll ich mich noch in Geduld üben?
(Schließlich ist er auch erst ca. 4 Wochen unterwegs. )

Mit Frau Hase und Herrn Igel läuft es hoffentlich besser (-;

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Weit gereiste 28. 1 Km – Henry !

Ihr erinnert Euch noch? Henry – Auftrag Hongkong (-:

Der Finder meines Travel Bugs hat den gestreiften, asiatischen Kerl, aus dem tollen Frankfurter Air Port Hotel mitgenommen…

Ich dachte:“super Henry —, auf ins Flugzeug“. Doch leider weit gefehlt!

Henry hat es bis nach Wöflersheim gebracht. Wie gesagt, nach WÖLFERSHEIM! Für all diejenigen, die Wöflersheim nicht kennen. Hier Henrys neuester Standort!

Google Earth - Henry - Station 1

Google Earth - Henry - Station 1

Das ist nicht gerade Hongkong (-:

Aber wenigstens hat er nun einen neuen Wegbegleiter. Auch Alfred the Horise ist mit gereist. Sein eigentliches Ziel: „Hawaii“ (-:

Henry und Alfred the Horsie

Henry und Alfred the Horsie

Ob beide jemals dort wegkommen? Zu köstlich!

Mal sehen, wie es weitergeht (-:
Ich freue mich darauf!

Viel Glück!

Lese auch:
Henrys neue Freunde

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Frankfurter Air Base Cache ― Oder Wo ist mein Handy?

Ich sog die Flughafen Atmosphäre schon ein, bevor wir im Auto saßen und zum Cachen aufbrachen.

Das Wetter trocken ― und für einen Herbsttag sehr angenehm. Zur Disposition standen an diesem Wochenende einige GeoCaches auf dem Plan.

Einer davon, ein Magnet Cache.
Um ihn zu finden überquerten wir unter anderem eine Autobahnbrücke. Zuvor galt es einige winzige Aufgaben im Vorfeld zu lösen.

Unter anderem diese:

1. Geht Richtung Westen.
2. Erklimmt die „Anhöhe“. Dann linker Hand abbiegen!
3. Huldigt dem Denkmal.
4. Findet den Cache auf dem Rückweg, entsprechend dem Namen am ersten gut möglichen Platz…

Der Cache war somit leicht zu finden. Das Röhrchen, gut eingewickelt in Isolierband und mit Magnet bestückt, „klebte“ an einer Leitplanke. Beim öffnen des Behälters entfaltete sich ein wohlriechender Erdbeerduft. Früher „wohnten“ dort wohl Brausetabletten, heute eben das Logbuch (-:

Magnet Cache - Frankfurt Flughafen

Magnet Cache - Frankfurt Flughafen

Dieses war sauber verpackt und fein zusammengerollt. Ich rollte es auf und trug uns, wie immer mit stolzgeschwellter Brust ins Logbuch ein. Toll!

Nachdem wir uns verewigt hatten, sahen wir uns ein wenig um. Überall standen Personen, die den regen Landeverkehr des Frankfurter Flughafens bestaunten. Alle machten Fotos, die meisten mit sehr professionellem Equipment.

Frankfurter Flughafen - Air Base Cache

Flugzeug ueber Frankfurter Flughafen

Und als ich so dort lief und ebenfalls staunte, da merkte ich es, mein Handy war weg. MEIN HANDY war weg!!!! Nicht das ich handysüchtig sei, aber ich mag mein NEUES Handy ― und ich wollte es wieder.

Mein Schatz rief geistesgegenwärtig gleich mal bei mir an. Er wollte testen, ob es zufällig klingelte. So hätten wir es bei der Traube von Menschen sicherlich gehört. Aber es blieb still. Kein Klingeln oder vibrieren )-:

So liefen wir den Weg zurück, den wir gegangen sind. Und plötzlich sah ich etwas im Gras liegen. ― Ein Handy, aber ― nicht meines )-:

Ein junges Mädchen vor uns, schaute sich bereits hektisch nach irgend etwas um. Sie suchte wohl ihr Telefon, in dessen Besitz ich war.

Selbstverständlich gab ich es ihr zurück. Alle waren sehr glücklich und erleichtert, ― vor allem der Papa der Kleinen (-:

Mein Problem war damit noch nicht gelöst. Erneut wählte mein Freund meine Nummer. Ich derweil auf der Bank sitzend, schon halb resignierend, als ich mein Namen hörte. Mein Handy war wieder da. Die Freude war riesig!

Eine reiferes Pärchen hatte es gefunden und sahen sich bereits nach einem kleinen Mädchen um, das es eventuell vermissen könnte.
― Okay, zugegeben, mein Handy ist grasgün und eher auffällig.

Mein Schatz deutet auf die Bank und sagte: „da sitzt das große Mädchen und ist ganz verzweifelt“.
Schnell rannte ich hin und nahm freudestrahlend mein Telefon in Empfang. Ich bedankte mich 10000 Mal!

Nach Aufforderung des Paars, schoss ich noch ein Foto der beiden. Ich postierte sie vor den Rosinen Bomber, der auf der Air Base zur Besichtigung freigeben ist.

Alle waren happy. Vor allem ich, ― mein Freund ist toll!

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Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (4)

Die Enttäuschung des nicht gefunden Cache Nr. 2 saß noch tief! Da konnte auch die Aussicht auf den nächsten Schatz, (Wettenburg), nichts ändern. So mal, wir für diesen Geocache einiges an Höhenmetern zurücklegen mussten. Es waren zwar nur ca. 220 Höhenmeter, aber für mich gefühlte 1000 (-:

Oben endlich, nach Luft ringend angekommen, sah ich keine Burg!
—Oh man, wo war die Burg?

Mein Freund grinste, denn er wusste bereits, das uns hier oben kein Märchenschloss erwartete sondern nur STEINE! Genauer gesagt, Reste einer Höhenbefestigung.

Kenner unter Euch wissen natürlich das die Burg um die Bronzezeit entstand und davon in der heutigen Zeit nichts mehr zu sehen ist.

Aber ich, — ich habe das wohl ausgeblendet, romantisch wie Frauen dahingehend nun einmal sind. (-:

Schließlich lautete die Cache Überschrift: Wettenburg!

— Na wenigstens funktionierte das GPS auf de Anhöhe zuverlässig, so war der Cache, in mitten einiger Steine, schnell geborgen. Der Inhalt war auch ganz nett und das Logbuch war trocken. — Was will man mehr…(-;

Wettenburg - Cachebox - Wertheimtour

Wettenburg - Cachebox - Wertheimtour

Lese auch:

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (1)

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (2)

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (3)

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (final)

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Der Goethe Turm zu Frankfurt

Am dritten letzten Monats haben mein Freund, sein Auto, sein GPS (-: und meine Wenigkeit nicht nur den Drive-In Cache gehoben (s.u.), sondern noch weitere Caches ins Visier genommen.

Der Goetheturm* in Frankfurt am Main stand u.a. auf unserer Liste. Die Koordinaten abgerufen, Autodach geöffnet und losgefahren. Ach — das Wetter war herrlich warm an dem Tag.

Blick über Frankfurt am Main

Blick über Frankfurt am Main

Ich hatte den GPS Empfänger während der Autofahrt in de Hand und sollte den Weg weisen. Aber irgendwie ist das Display extrem klein und verspiegelt. So wurde es nichts mit dem Ansagen: „ jetzt Rechts, nun links, gleich sind wir da“ Gefunden haben wir den Turm zu Frankfurt aber dann auch ohne meine fachkundigen Anweisungen (-:

…Sucht den Cache in der Nähe des Abenteuerspielplatzes. So stand es in der Beschreibung
Okay — , der war groß!
Also noch mal schnell den versteckten Hinweis gelesen: „Es sollte wohl kein Zwilling werden“. WIE??? Kein Zwilling!
Die Männer unter euch wissen sicherlich, was gemeint ist. Mein Freund wusste es sofort. Aber ich, ich konnte damit noch nichts anfangen…Zwillinge im Wald?

Heute weiß ich in etwa, was damit gemeint war**. Der Cache befand sich in einem Baum. So weit so gut. Der arme Baum hatte sich wohl nicht ordnungsgemäß nach Baumstandard entwickelt und ist deswegen kein Zwilling geworden?!

— Na ja egal. Der Schatz war mein/unser. …Nur schnell geloggt, dann etwas zur Stärkung zu uns genommen. Danach noch Fotos gemacht und glücklich nach Hause gefahren.

* Der Goetheturm ist ein vollständig aus Holz gebauter, 43 Meter hoher Aussichtsturm am nördlichen Rand des Frankfurter Stadtwalds in Frankfurt-Sachsenhausen. Er hat 196 Stufen und war bis 1999 das höchste öffentlich zugängliche Holzgebäude Deutschlands. [Quelle: Wikipedia]

** s.a. Die Wühlmaus, die bist Du …

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Eine echte Herausforderung

So richtig spannend wurde es, als ich an einem schönen warmen Sommertag, aufs Fahrrad schwingend Richtung ersten Stadt Cache aufbrach.

Ohne GPS Gerät,  wollte ich mein Glück versuchen. Zuvor bei geocahing.com eingeloggt, um die Koordinaten zu sichern. Interessanter Weise zeigten die Makierungen, die ich im Anschluss, in der Google Map Ansicht sah, direkt auf eine stark befahrene Straße. Gut, das es Sonntag ist, dachte ich mir und kam nach einigen Kilometern am Standort an.

In der Beschreibung des Caches stand: … „Naturprodukt-magnetisch“… ― So, so, ein magnetischer Schatz , das wusste ich also schon mal (-:

Naturprodukt konnte mit dem Museum zusammen hängen, das sich direkt an der Straße befand, auf die die Ortsmarke zeigte . Sagen wir mal, es handelte sich dabei um ein Handwerks-Museum, so viel sei an dieser Stelle doch verraten.

Auf dem Vorplatz des Museums radelte ich zunächst an zwei Schaukästen vorbei, denn das schien die einzige Stelle, an den ein Magnet-Cache haften konnte. Ich fühlte unterhalb der Kästen und ertastet tatsächlich etwas hartes.
Ohhh, der Cache…, mein Herz hämmerte, denn Dummerweise liefen auf dem Trottoir unzählige Sonntags Spaziergänger hin und her. Zu allem Überfluss, übte auch noch ein geduldiger Opa mit seinem Enkel, das Fahrrad fahren. Also nix mit schnellem Cachen und Loggen.

Ich musste mir was einfallen lassen, wie ich an das Objekt, ohne aufzufallen, herankam. Also erst einmal eine Museums-Bank aufgesucht, hingesetzt und nachgedacht.

Letztendlich habe ich mein Rad an die Stelle des Schaukasten geschoben, so getan, als hätte ich einen Schaden und dann in einen, vom Großvater unbeobachtem Moment schnell zugegriffen. Das war spannend, mein Blutdruck stieg in die Höhe (-:
(Opa hatte nichts bemerkt).

So weit so gut, den Cache hatte ich. Wieder zurück auf die Bank und das Röhrchen geöffnet. Wie meistens, befindet sich außer dem Logbuch nichts weiter in einem Magnet-Cache.

Geloggt hatte ich also, nun wieder zurück zu dem Schaukasten. Opa war immer noch da, aber in der Zwischenzeit ist Oma dazu gekommen und Großvater war mehr als beschäftigt (-:

Also wieder das Fahrrad an den Kasten gelehnt, in die Hocke gegangen, den Schatz zurück gehängt und, was soll ich sagen: glücklich nach Hause geradelt!

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Das Relikt aus der Trias

Neulich ging’s mit meinem Fall mit Freund, Auto und GPS Gerät raus zur nächsten Jagd.

Unser Objekt der Begierde führte uns etwas weiter weg, genauer gesagt in die Mitte von Hessen.

Es handelte sich dabei um einen  Cache, der in Anlehnung an die unschöne Zeit des Terrorismuses in Deutschland erinnern sollte. Besser gesagt, der in der Nähe eines ehemaligen RAF Depots versteckt wurde. Keine Angst, das ist lange her und es hat uns auch niemand erschossen oder entführt (-:

Das GPS Gerät, zuvor gefüttert mit den üblichen Koordinaten, lotste uns zu einem kleinen Autobahnparkplatz. In der Beschreibung stand geschrieben: „findet einen Stromkasten und notiert die Angaben/Zahlen auf dem Aufkleber“. Da auf dem Aufkleber nichts weiter stand als die Hausnummern einer Meisterei, notierten wir diese.

Wie Ihr euch schon denken könnt, handelte es sich um ein Multi Cache. Wie immer wurden die Werte in eine Formel eingegeben, etwas gerechnet und neu ins GPS einprogrammiert. Das Programmieren übernimmt dann meistens doch mein Freund. Nicht das ich technisch unbegabt wäre, ─ ganz im Gegenteil, aber die Benutzerführung des Gerätes lässt zu wünschen übrig. ‚ Muss also dann nicht sein (-:

Der neue Koordinaten schickte uns in ein angrenzendes Waldgebiet.
…Was stand da noch mal in der Cach-Beschreibung? „Sucht einen Dinosaurier“! Wen??? Hmm ─… Na gut, also suchten wir. Und tatsächlich fanden wir eine Wurzel, die einem Dino so richtig ähnelte. Super, ein „echtes“ Überbleibsel, aus einer vergangen Epoche.

Dino Cache Fund

In der Cache-Box befanden sich u. a. einige schöne Travel-Bugs, die auf eine Reise mitgenommen werden wollten.

Inhalt Dino Cache - Coins und Travel Bug

Da wir aber wie meistens, nur nach Hause gefahren sind und leider nicht in den Urlaub, habe ich die Münzen liegen gelassen und einfach nur geloggt.

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Mach Dich klein

Neulich, an einem schönen Sommertag, packte mich das Fieber erneut und ich wollte unbedingt einen Schatz bergen. Wie so oft, habe ich mich auf mein „verhasstes“ Rad geschwungen und bin zu den Koordinaten gefahren, die ich zuvor aus dem Internet ermittelte.
Diesmal hatte ich eine längere Fahrt vor mir und so wurde zur Stärkung etwas Wasser und Proviant eingepackt. Das war auch nötig, wie sich später herausstellte.

Die Koordinaten führten mich in die Nähe eines Weihers oder besser gesagt direkt zu einem Seniorenheim. Etwas verwundert war ich schon, denn auf Privatgelände dürfen i.d.R. ohne Genehmigung keine Caches versteckt werden. Oooch ―, dachte ich so bei mir, fährst Du trotzdem mal durch das offene Tor des Altenheims.

Und wie ich da so fuhr und mir die nette Behausung der alten Menschen ansah und natürlich Ausschau hielt nach meinem Cache, sprach mich ein Mann an.

„’Machen Sie denn hier?“ „Äh, wer ich?“ „ Ja, Sie“. „Ich wollte mich nur mal umsehen, nett haben Sie es hier.“

„So, so, nur umsehen?, Oder suchen Sie etwa das, was alle anderen vor Ihnen auch gesucht haben?“ „Was denn gesucht?“ Ich stellte mich mal lieber etwas naiv. „Na das Casch!“ Das CASCH???“. „Ja“, erwiderte der leicht gereizte Herr. „Das Casch liegt hier nicht, sondern am Wasser“. Guter Hinweis, dachte ich mir. Woher er von dem Cache wusste, wollte ich gar nicht wissen und schon gar keine Fragen beantworten, deswegen verabschiedete ich mich höflich, aber bestimmt. (-:

Also wieder zurück zum Weiher. Na gut —, das ich was zum Trinken dabei hatte, bei der Hitze an dem Tag.

Am See angekommen, habe ich mich wie wie so oft gleich ins Gebüsch gestützt. Und ruck zuck kam das Oster-Eier-Such-Feeling wieder auf. Einfach schön!

Nach ca. 30 Minuten fand ich immer noch nicht was ich suchte.
Also schnell einen Blick auf mein internetfähiges Handy, bzw. auf die einschlägige Webseite „geworfen“ und ich wusste Bescheid. Mach dich klein… stand da als Tipp. Ja, toll und wo?

Nach kurzem Überlegen kam mir ein Geistesblitz , denn ich sah eine Steinskulptur. Nix wie hin, dachte ich bei mir. Ich setzte mich auf dieses kleine Gebilde, machte mich klein, beugte mich nach unten und drehte einen mittelgroßen Stein um.

Und siehe da, dort unter dem Stein befand sich eine kleine helle Dose, mit Inhalt.

Mein Herz hüpfte vor Freude. Der Cache war mein!

Natürlich, wie immer zu erst das Log-Buch geschnappt und „geloggt“ (eingetragen). Etwas zum Tauschen gab es auch. Fein!

Doch leider nur so merkwürdiges Zeug… Was die Leute alles so eintauschen: z.B ein Gummi-Kamel (-: und ähnliche Peinlichkeiten…
Ich für mein Teil habe eine mini Tafel Milka-Schokolade hineingelegt und die Dose wieder luftdicht verpackt. Der Stein liegt gut geschützt im Schatten, kann also nicht all zu viel passieren, wenn einmal die Sonne darauf scheint, wenn sie scheint…!

Nach dem Verstauen des Caches, noch schnell etwas getrunken/verspeist und glücklich wieder nach Hause geradelt.

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