Monatsarchiv: September 2008

Teddy Bären — Reise Cache News

Gelegentlich sehe nach den Caches, den ich zur Weiterreise oder ähnlichem verholfen habe. Einer meiner beiden Objekte, der Teddy Bär Travel Bug ist versehentlich auf einem falschen Kontinent gelandet.

Aber der Reihe nach…

Das Bärchen mit dem Namen „Star“ kommt ursprünglich aus England und möchte über die USA wieder nach Hause zurück. Dabei liefert er sich einen Wettstreit mit Bär „Roger“, seinem Freund.

Als Sieger wird derjenige aus dem Rennen gehen, der zuerst wieder im Königreich eintrifft.
S. a. Einmal Taunus, Schreibtisch, Kuwait. Oder My Caches

So weit so gut!

Nun aber ist Bärchen „Star“ nicht nach England sondern wieder zurück in die USA, genauer gesagt nach Michigan mitgenommen worden.

Ein Geschäftsreisender, der über den Auftrag des Bären nicht informiert war, packte ihn kurzer Hand, zwischen zwei Flügen, einfach ein.

Nun sitzt „Star“ in Michigan fest und wird demnächst in eine Detroiter Cache Box gelegt.

Der Arme —, so wird es wohl erst einmal nichts mit dem Sieg!

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Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (2)

… Dann wenden wir eben das Auto und stellen uns doch auf den Parkplatz unterhalb der Schleuse. Denn unterhalb der Schleuse begann unsere Tour.
Oh wie aufregend! Es ging los (-:

Sicher wendete mein Freund und wir stellen das Auto ab. Rucksack auf, Schuhe fest verschnüren, — mit einem Grinsen auf dem Gesicht, näheren wir uns der Schleuse. Treppe hoch und Stop — Ich schauderte als ich die ersten Schritten auf der Schleusen-Treppe tat. Denn der Boden bestand aus Lochmetall, LOCHMETALL, also durchsichtig… Nix für mich!

Schleuse Wertheim Cachetour

Schleuse - Wertheim Cachetour

Nach einigem guten Zureden, habe ich es doch geschafft und bin gemeinsam mit meinem Freund auf der anderen Seite angekommen. Etwas stolz war ich schon!

Zunächst ging es am Main entlang. (s. a. Teil 1)

Wald links, Wasser rechts. Nach ca. 200 Meter teilte uns das GPS mit, hier links, in den Wald. Noch 13 Meter.

Noch 13 Meter, fein!

Über eine kleine Sandbucht, das Wetter war herrlich, gelangten wir in den Wald. Noch 4 Meter, die Ansage.

Sandplatten am Main - Wertheim Cachetour

Sandplatten am Main - Wertheim Cachetour

Und wir suchten, stocherten, stöberten und erst einmal nix. In der Cache Beschreibung stand: 1,80m Augenhöhe. Also suchte ich in „Augenhöhe“.
Aber ich fand nichts )-:

Mein Freund, weiter weg, war erfolgreicher. Es rief: Maaartina! Da wusste ich, er hat den Cache. Die Freude war wie immer grenzenlos!

Eingepackt in einer total durchnässten Filmdose steckte er in einem kleinen Baumloch. Nette Idee, schlechte Umsetzung. Logbuch nass, Stift nass,                 Dose durchlöchert…

Filmdose - Wertheim- Cachetour

Filmdose - Wertheim Cachetour

Auf einem keinen Zettelchen, habe ich uns trotzdem vermerkt. Sicherlich gehört auch dieser bereits der Vergangenheit an (-;

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (1)

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (3)

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (4)

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (final)

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Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (1)

Heute möchte ich meine Tour zunächst aus der Vogelperspektive vorstellen. In weiteren Teilen der Geschichte, werde ich über die gefunden und nicht gefunden Caches berichten.

Zur Tour aufgebrochen sind wir morgens gegen 9:15 Uhr. Unsere Fahrt führte uns in das allbekannte Bayern, unweit von Hessen. — Meine Vorfreude, nicht nur aufs Einkaufen, war riesig!

Den Abend davor, haben mein Freund und ich, uns die Tour zusammengestellt. Wertheim, mein Shopping Ziel, wurde in Goggle Earth eingegeben. Eine Verlinkung zu geocaching.com ermöglicht es, die Caches in Google Earth direkt an zeigen zu lassen. Die grünen Grafiken auf dem Foto verdeutlichen dieses.

Caches aus der Vogelperspektive

Am Rande erwähnt, machte ich mir schon Sorgen darüber, ob ich nach alle dem vielen Laufen, Wühlen und Suchen noch fähig sein werde einkaufen zu gehen. Aber, ich wäre keine Frau, wenn dem nicht so gewesen wäre…! (-;

Aber der Reihe nach!

Von einem Fastfood Restaurant, unterhalb Wertheim Village, sind wir gestartet. Allerdings nicht ohne uns vorher mit Kaffee, Hamburgern und Eiern zu stärken. Es geht doch nichts über ein gutes und gesundes zweites Frühstück (-;

Die folgende Fotografie ( lila Markierung) skizziert die Route auf, die wir ins Cache Gebiet gefahren sind.



Nun zur letzten Grafik. Diese präsentiert unsere zurückgelegten Höhenmeter. — Ja, denn teilweise war es doch recht anstrengend…!

Wertheimtour Hoehenprofil

Wertheimtour Hoehenprofil

Nun noch noch einmal vielen Dank an meinen lieben Freund, der sich sie Mühe machte, diese Grafiken für mich und meinen Blog zu erstellen.

Lese auch:

Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (2)

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Erst Cachen — dann Shoppen Wertheim GeoCaching Tour (final)

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2 Handgriffe, 2 Caches, 1 Latte (2)

Das Wetter immer noch sehr angenehm an diesem Sonntag Nachmittag, den einen Cache bereits geloggt, lief ich glücklich meiner nächsten Herausforderung entgegen.

Immer noch waren sehr viele Spaziergänger unterwegs… Fluks habe ich mir noch einmal die Vogelperspektive des Cache Standortes in Erinnerung gerufen. An einer Kirche sollte er hängen. Die Stelle kannte ich! (-:

Zunächst vergewisserte ich mich, dass ich alleine an der Kirche war und sah mich um. Außer eine Familie mit genervten Kindern, war niemand zu sehen. Hinter der Kirche war ein Gebüsch. Da könnte der Cache sein, dachte ich mir. Ich schnappte ein Stöckchen und stocherte im Grünen herum. Auf einmal kam mir eine Geruchswolke entgegen, wiiiderlich. Es roch nach Urin und was weiß ich noch. Puhh! Da war mir klar, der Cache der liegt hier nicht und verließ, mit gerümpfter Nase, den Urinplatz der Männer … (-;

— Wo dann suchen?
Als nächstes bin ich weiter um die Kirche herum gelaufen und habe zwei Stromkästen entdeckt. — Auch immer gut, einen Schatz zu verstecken, sagte mir meine Jadgerfahrung. Dumm nur —, die Kästen standen direkt an einer stark befahrenen Straße, mit gut besuchter Fußgängerampel. Ich musste mir was einfallen lassen!

Wie immer tat ich so, als hätte ich was am Fuß und stellte meine Tasche ab. Und da sah ich ihn, den Cache. Eingepackt in einem magnetbehaftenen Röhrchen, wartete er darauf von mir geborgen zu werden. Leider kam ein Mann vorbei und fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Sicher, antwortete ich, alles bestens. Ich konnte gerade noch rechtzeitig meinen Arm hinter dem Stromkasten hervorziehen. Lustig!

…Doch dann gelang es mir, — ein Griff und ich hatte ihn in der Hand. Mein Herz schlug höher und ich entschloss, mit Cache erst einmal das Weite zu suchen, um in Ruhe loggen zu können.
Auf einer Bank in der benachbarten Fußgängerzone trug ich mich ins Logbuch ein, kehrte zum Fundort zurück und hängte den Cache in einem unbeobachteten Moment zurück an seine Stelle.

Glücklich von so viel Jagderfolg, habe ich anschließend, in einer Cafè-Bar, einen super leckeren Latte Maccioato getrunken. Den hatte ich mir verdient!

Lese auch:
2 Handgriffe, 2 Caches, 1 Latte (1)

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Wo bitte war der Tempel?

Als ich den Cache im Internet fanden, las ich etwas über eine naturbelassene Gegend mit Tempel am See. Das klang doch vielversprechend und der Geocache wurde notiert. Auch mein Freund hatte Lust an diesem wohl letzten lauen Tag erneut die Jagdsaison zu eröffnen.

Zuvor wurden die Koordinaten in den Satelliten Empfänger eingegeben und los ging’s zum Auto.

Wie immer hatte ich die leidvolle Aufgabe, das Gerät zu bedienen.
…Doch es läuft  immer „runder „mit mir und dem digitalen Helferlein. Das umständliche Hantieren mit althergebrachtem Kartenmaterial, liegt mir noch weniger.

So kamen wir schließlich, nach gut einer Stunde Fahrt, am Ort des Geschehens an. Wir verfuhren uns nur ein einziges Mal, — dafür konnte aber weder GPS Empfänger, noch ich etwas. Eine Baustelle nötigte uns zum umdenken. Einmal links, zwei mal rechts und wir waren auf dem Ziel-Parkplatz. Von dort aus, zu Fuß Richtung Tempel am See. Das es hier Natur belassen sein sollte konnte ich mir erst nicht vorstellen, denn neben uns ein Industriegebiet und über uns jede Menge Flugzeuge, mit Ziel Frankfurt Airport.

Doch eine Chance wollten wir dem „Geocache-Verstecker“ schon geben und setzten unseren Weg fort (-:
Und oh ha —, wer hätte es gedacht, nach einigen Minuten Fußmarsch wurde es richtig schön. Vor uns breitete sich ein malerischer See, in einer Talebene ab.
Wow —, nicht schlecht.

See in Kelsterbach

Jetzt nur noch den Tempel sehen und den Cache finden. Den Cache hatte ich schnell lokalisiert. Sauber in einem Plastikröhrchen, in einem Baumstamm lag er gut verpackt und wartete auf uns.

Cache im Baum - Kelsterbach



Doch bitte wo war doch gleich der Tempel??

Später als wir bereits wieder im Auto saßen, kamen wir überein, das der Tempel wohl das Holzhäuschen war, von dem aus wir die schöne Aufnahme machten.

— Ein Tempel sieht zwar anders aus, aber die Aussicht, über den gesamten See, war sehr schön!

Seeblick - Kelsterbach

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Erst der Cache — dann das Schnitzel

Immer noch im schönen Taunus, das Wetter wurde besser, das Dach wurde geöffnet, die Stimmung war gut, fuhren wir geradewegs auf Cache Nr. vier zu.

Ach war das schön! Raus aus dem Auto und in den Wald hinein. Unser Weg führte uns an Obstwiesen, Schrebergärten, Vogelgezwitscher und Kindergeschrei vorbei. Gerne wäre ich in dem Gasthaus eingekehrt, an dem wir zwischenzeitlich vorbei kamen, um einen leckeren Kaffee zu trinken. Aber erst die Arbeit, dann das Vergnügen (-:

Der Cache war auch nicht mehr weit, so ging es also weiter. Sucht an einem großen Baum, so lautete die Anweisung. Dumm nur, dass der Wald voller Bäume war! Aber das GPS führte uns schnurrstraks zum Schatz. Wir mussten kaum suchen. Der Cache war für ein Natur Cache eher unspektalulär: Einzig ein Filmdösche, so wie es oft beim Stadtcachen verwendet wird. Aber das ist durchaus legitim, Hauptsache das Logbuch war da, und das war es!

Schnell eingetragen, den Schatz wieder zurück an seinen Platz verstaut und flink zurück ins Gasthaus. Kaffeezeit war bereits vorbei, so dass wir gleich zum Abendessen übergegangen sind. Als ich die Speisekarte sah, wurde mir ganz anders. Dort konnte man wahrhaftig ein viertel bzw. ein halbes bzw. ein ganzes „Schwein“ bestellen. Oh je … nix für mich. Ich entscheid mich für ein Harry Potter Schnitzel aus der Kinderkarte und mein Freund hat ein etwas größeres bestellt und auch geschafft. Respekt, sage ich da nur. Mein Zauberschnitzel hat mir schon gereicht, rießig wie es war! Nach Speis‘ und Trank haben wir unsere Taunus Tour mit diesem Cache zufrieden und satt gegessen beendet.

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2 Handgriffe, 2 Caches, 1 Latte (1)

An einem schönen Sonntag, das Wetter war spitze, ging’s auf zum Stadtcachen Mir war bewusst, das es diesmal keine einfache Aufgabe wird. Denn beide Caches waren in einer, auch am Sonntag gut besuchten Fußgängerzone deponiert.

Ein GPS Empfänger benötigt man für City-Schatzsuchen i.d.R. nicht. Ein Blick aus der digitalen Vogelperspektive, genügt, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Also fand ich es ausreichend mir dieses nur einzuprägen, denn ich finde es spannender, auch einmal ohne Satelliten Unterstützung die Jagd zu eröffnen

Die erste Aufgabe bestand darin, einen Caches, der an einem Kellerfenster befestigt war, zu bergen. Es galt, ein magnetbehaftetes Filmdöschen zu finden. Soweit zum Hintergrund.

Da ich die Gegend diesmal gut kannte, war mir schnell gewahr, wo das Objekt meiner Begierde zu finden sei. Direkt hinter einem schmiede eisernen Fenstergitter, eines schönen alten Gründerzeiten-Haus, war er befestigt der Cache. Momentan ist das Gebäude zu einer Bibliothek umfunktioniert.
So habe ich zunächst die Öffnungszeiten studiert, und nebenbei in aller Ruhe die Lage sondiert.

Ahhhh ―, da war sie, die Filmdose! Ich konnte sie ganz deutlich sehen. Leider, oder besser gesagt, spannenderweise auch viele Sonntagsspaziergänger.
Das war vielleicht aufregend…(-:

Alos habe ich erst einmal auf einer nahe gelegenen Bank Platz genommen und nachdenken:
… Oder doch erst schnell ein Latte Macciato? War ein Gedanke, den ich hegte.
… Nein ― , doch erst den Cache bergen, der andere.

Nachdem ich eine Weile verweilte, habe ich meinen gesamten Mut zusammengenommen, bin zum Kellerfenster hin, habe mich gebückt und so getan, als hätte ich was am Fuß.

Und ― was soll ich sagen, ein Griff, der Cache war mein. Toll!
Währenddessen hat mich noch ein mir unbekanntes Ehepaar gegrüßt. Doch natürlich ohne zu merken, was ich so trieb. (Das mich fremde Leute grüßen, passiert mir übrigens öfter… )

Geloggt, habe ich in einem benachbarten Park. Viel zu sehen gab es nicht. Denn in so einer Filmdose ist meistens nur das Logbuch/Stiftchen, sonst nichts. Für mich völlig ausreichend… (-:

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2 Handgriffe, 2 Caches, 1 Latte (2)

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